Beiträge getagged ‘Techno’

ingern – irregularity motions (spontanMusik 16)

25 Januar 2010

800px_SMV013Die Zeichen stehen bei uns im Headquarter von spontanMusik in letzter Zeit ja wieder ziemlich auf abgedrehte Sachen. Deshalb ist es kein Wunder, dass dieses Release gerade jetzt kommt. Nach einer vom Abfuckfaktor sehr durchwachsenen Compilation, räumt spontanMusik mit ingern`s irregularity motions mit dem Gerücht auf, wir wären unter die IDM-Renter gegangen und würden uns gar nichts mehr trauen. Nun also ein Release, das sich in die gleiche Reihe wie Paradroid`s Galaga Gamelan stellen darf. Und das ohne irgendwie kopiert zu klingen. Was unser lieber ingern da macht, erinnert selbstverständlich irgendwie an Twerk oder Paradroid, keine Frage, der junge Japaner macht das aber so geschickt und deep, dass man selbst als alteingesessener Freund dieser beiden Frickel-Techno-Ikonen gar nicht anders kann als ihn zu lieben.
Hurra, wir sind zurück im Frickelland… Prost.

Das Album gibt es auf spontan-Musik.de


Brandt Brauer Frick – Bop

8 Januar 2010

Das junge Ensemble Brandt, Brauer Frick mit ihrem neusten Video “Bop”.
Meiner Meinung nach ist das Teil schon wirklich reif für die Heavy-Rotation auf MTV. Der Track beginnt etwas langatmig, wird in der 2. Hälfte dann aber richtig interessant. Das Konzept “Akustik Techno” finde ich ebenfalls attraktiv, auch wenn die drei Jungs sicher nicht die Erfinder dieses “Genre” sind. Auf jeden Fall geiles Video und cooler Track, der Beachtung verdient.
Die Produktionszeit belief sich übrigens auf 4 Monate.

UNOIKI – Künstlerkollektiv zwischen Bits und Bytes

2 Januar 2010

logounoiki

Das neue Jahr beginnt direkt mit einigen Neuigkeiten rund um mein Schaffen. Am 1.1.2010 startete das vom Berliner Produzenten Dr.Nojoke ins Leben gerufene Künstlerkollektiv UNOIKI. Das Projekt soll eine explorative Plattform für elektronische Musik, visuelle und artverwandte Kunstformen, die zwischen Club und Kunst angesiedelt sind bereitstellen. UNOIKI ist also kein traditionelles Label und weniger ein klassisches Netlabel, als ein Konzept welches Zwischenräume erforscht, nach neuen Wegen und Feldern sucht und Regeln, Grenzen und Strukturen in Musik, Kunst, Verwertung, Vertrieb und Pomotion und der Gesellschaft an sich hinterfragt. Wert wird bei allen Veröffentlichungen vor allem auf Nachhaltigkeit gelegt, die ja gerade im äußerst schnelllebigen Netlabelbereich vergeblich zu suchen ist.
UNOIKI basiert auf der Idee eines Kollektivs gleichgesinnter Künstler mit einer originellen und einzigartigen Vision und wird deren Musik, visuelle, audiovisuelle, multimediale und interdisziplinäre
Werke und Projekte über die eigene Website veröffentlichen und verkaufen. UNOIKI möchte Projekte und Kollaborationen initiieren und Verbindungen zu innovativen Künstlern, DJs, Denkern, Autoren, Tänzern, Filmemachern, Media-Aktivisten und Afficionados aufbauen, um so ein Netzwerk zu bilden, das auf zukünftige Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet ist.

Der UNOIKI-Calandar

Den Startschuss für das Projekt gibt heute J-Lab mit seinem Track 110 / From the Hip, den es auf UNOIKI zum freien Download gibt. Ab jetzt wird es jeden Monat einen Track geben, der den jeweiligen Monat beschreibt und ebenfalls als freier CC-Download erhältlich ein wird.

Beteiligte Künstler sind übrigens: Keinzweiter (DE),  Sven Laux (DE), Humeka (FR), Sul.a (CAN), MRZ (SUI), Storlon (SUI), Ten and Tracer (USA), choenyi (USA), Andrés Marcos (SUI), J-Lab (UK), Dr.Nojoke (DE), TRIoon (UK, DE, ESP), Horror Vacui (DE), Micarus (DE), Niora (DE).
Artists - UNOIKI_02012010_big
Für`s Mastering bin zur Zeit ich zuständig.

www.unoiki.net
www.soundcloud.com/unoiki
www.twitter.com/unoiki

Twerk – The Formative Years (1997-1998)

7 Dezember 2009

Twerk-The-Formative-Years-Artwork
Als ich gerade den Blog von Twerk, einem meiner musikalischen Haupteinflüsse, besucht habe, traute ich meinen Augen nicht. Der gute Shawn hat 3 Tracks seiner Arbeiten von 1997 bis 1998 als kostenloses mp3-release veröffentlicht. Jeder, der den “guten alten Zeit” nachtrauert in der Techno noch Techno und nicht Minimal hieß,  wird sich in dieser Musik auf jeden Fall wiederfinden.

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