Beiträge getagged ‘netlabel’

Zmitser von Holzman – A Beard Like A Bird (Zimmer049)

9 März 2010

ZIMMER0491 Es gibt Releases, die überraschen mich immer wieder. Und dieses, vom russischen Acoustic-Musiker Zmitser von Holzman ist auf jeden Fall eines davon. Denn was Zmitser hier zaubert und kostenlos in Netz stellt, hat wirklich Klasse. Das auf dem Netlabel Zimmer Records veröffentlichte Release besteht aus 18 mollig warmen melodiösen Tracks, die oftmals an Musik von Mùm oder Valgeir Sigurðsson erinnern und  an keinem Abend vorm Kamin fehlen sollten. Das Album ist im Grunde eine Zusammenstellung anderer Releases des Künstlers, die soweit ich das sehe bereits auf anderen Labels oder per Selbstdistribution herausgebracht wurden. Das Release ist kostenlos und kann bei Zimmer Records heruntergeladen werden.

In the course of history, men with facial hair have been ascribed various attributes such as wisdom and knowledge, sexual virility, masculinity, or high social status; and, conversely, filthiness, crudeness, or an eccentric disposition, such as in the case of a bum, hobo, hippie or vagrant. In many cultures beards are associated with nature and outdoorsmen.//wikipedia
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Aeed – Synesthesia

18 Februar 2010

aeedWie auch schon das fantastische Mixtape ABC Alphabeat ist das futuristisch anmutende Album Synesthesia des Schweizers Aeed ein kleines Goldstück in der Sammlung eines jeden Freundes zeitgenössischer Downbeats. Die neun Tracks sind ohne Ausnahme überzeugend und es verwundert nicht, dass das Label Error Broadcast dem guten Aeed ein Release in Form eines Stücks schwarzen Plastiks spendieren möchte. Wer so lange nicht warten will, kann sich das Teil schonmal kostenlos downloaden.

UNOIKI – Calendar 2 / Sul.a – La Machine

1 Februar 2010

Wie ihr bereits wisst, ist UNOIKI ein neues Projekt, bzw ein Künstlerkollektiv, das sich zur Aufgabe gemacht hat Clicks n Cuts in hoher Qualität zu releasen. Als Showcase gibt es den so genannten UNOIKI-Calendar, bei dem es zeitlich begrenzt monatlich einen exklusiven Track eines Künstlers zum freien Download gibt.
Den Februar macht mein Mann Sul.a mit dem Track La Machine. Wie alle Sul.a Sachen, ist auch das hier ein kleines Juwel in der gut sortierten Sammlung eines jeden IDM-Freundes.

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Sul.a | 0210 | La Machine by UNOIKI

ingern – irregularity motions (spontanMusik 16)

25 Januar 2010

800px_SMV013Die Zeichen stehen bei uns im Headquarter von spontanMusik in letzter Zeit ja wieder ziemlich auf abgedrehte Sachen. Deshalb ist es kein Wunder, dass dieses Release gerade jetzt kommt. Nach einer vom Abfuckfaktor sehr durchwachsenen Compilation, räumt spontanMusik mit ingern`s irregularity motions mit dem Gerücht auf, wir wären unter die IDM-Renter gegangen und würden uns gar nichts mehr trauen. Nun also ein Release, das sich in die gleiche Reihe wie Paradroid`s Galaga Gamelan stellen darf. Und das ohne irgendwie kopiert zu klingen. Was unser lieber ingern da macht, erinnert selbstverständlich irgendwie an Twerk oder Paradroid, keine Frage, der junge Japaner macht das aber so geschickt und deep, dass man selbst als alteingesessener Freund dieser beiden Frickel-Techno-Ikonen gar nicht anders kann als ihn zu lieben.
Hurra, wir sind zurück im Frickelland… Prost.

Das Album gibt es auf spontan-Musik.de


ABC Alphabeat – unpolierte Hip Hop Wonkyness

20 Januar 2010

600_ebctp001_frontWer ein klein bisschen Interesse an Hip Hop hat, weiß was ein Mixtape ist. Zumindest in den alten Tagen wurden diese Dinger nämlich noch wirklich auf  Tapes gemacht und zu Promozwecken verteilt und kopiert. Die drei Produzenten Swede:artA-rec und Fuer.steps jedenfalls sind im Hier und Jetzt angekommen und verteilen ihr Mixtape übers Internet. ABC Alphabeat ist also ein solches, und ist vollgepackt mit roughen, wonky Beats, die in den Bereich Hip Hop, Dubstep oder wie man früher sagte, Downbeat gehen. Sogar einige englischsprachige Raps sind mit von der Partie. Ich finde alle Stücke großartig und kann sie jedem empfehlen, der auf moderne Beats der Marke Flying Lotus oder Comfort Fit steht. Für letzteren hat Swede:art auch einen Remix für Polyshuffelz gezaubert.

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Sevish – Golden Hour

18 Januar 2010

spnt001_frontSevish, ein junger Musiker aus London, der im Herbst 2009  mit seinem Beitrag für die spontanMusik Compilation “Unclassified Accidents” glänzen konnte, hat nach langem Warten nun endlich sein Album Golden Hour veröffentlicht. Das auf dem Netabel Split Notes releaste Teil ist vollgepackt mit UK-typischen Oldschool-Beats, die weitgehend in den Bereich Drum n Bass fallen, sich aber auch vor Dubstep oder Hip Hop nicht verschließen. Schwerpunkt sind allerdings weniger die Beats, sondern der tonale Aspekt. Hier werden für diesen Bereich völlig und untypische exotische Skalen -darunter Bohlen-Pierce oder Wendy Carlos-  benutzt und mit diesen, für das westliche Ohr befremdlichen Skalen sehr interessante, harmonische Konzepte entwickelt. Aufgefallen sind mir vor allem Ähnlichkeiten zur Arbeit von Terry Riley.
Sehr hörenswertes Album, und das auch noch völlig kostenlos…

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UNOIKI – Künstlerkollektiv zwischen Bits und Bytes

2 Januar 2010

logounoiki

Das neue Jahr beginnt direkt mit einigen Neuigkeiten rund um mein Schaffen. Am 1.1.2010 startete das vom Berliner Produzenten Dr.Nojoke ins Leben gerufene Künstlerkollektiv UNOIKI. Das Projekt soll eine explorative Plattform für elektronische Musik, visuelle und artverwandte Kunstformen, die zwischen Club und Kunst angesiedelt sind bereitstellen. UNOIKI ist also kein traditionelles Label und weniger ein klassisches Netlabel, als ein Konzept welches Zwischenräume erforscht, nach neuen Wegen und Feldern sucht und Regeln, Grenzen und Strukturen in Musik, Kunst, Verwertung, Vertrieb und Pomotion und der Gesellschaft an sich hinterfragt. Wert wird bei allen Veröffentlichungen vor allem auf Nachhaltigkeit gelegt, die ja gerade im äußerst schnelllebigen Netlabelbereich vergeblich zu suchen ist.
UNOIKI basiert auf der Idee eines Kollektivs gleichgesinnter Künstler mit einer originellen und einzigartigen Vision und wird deren Musik, visuelle, audiovisuelle, multimediale und interdisziplinäre
Werke und Projekte über die eigene Website veröffentlichen und verkaufen. UNOIKI möchte Projekte und Kollaborationen initiieren und Verbindungen zu innovativen Künstlern, DJs, Denkern, Autoren, Tänzern, Filmemachern, Media-Aktivisten und Afficionados aufbauen, um so ein Netzwerk zu bilden, das auf zukünftige Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet ist.

Der UNOIKI-Calandar

Den Startschuss für das Projekt gibt heute J-Lab mit seinem Track 110 / From the Hip, den es auf UNOIKI zum freien Download gibt. Ab jetzt wird es jeden Monat einen Track geben, der den jeweiligen Monat beschreibt und ebenfalls als freier CC-Download erhältlich ein wird.

Beteiligte Künstler sind übrigens: Keinzweiter (DE),  Sven Laux (DE), Humeka (FR), Sul.a (CAN), MRZ (SUI), Storlon (SUI), Ten and Tracer (USA), choenyi (USA), Andrés Marcos (SUI), J-Lab (UK), Dr.Nojoke (DE), TRIoon (UK, DE, ESP), Horror Vacui (DE), Micarus (DE), Niora (DE).
Artists - UNOIKI_02012010_big
Für`s Mastering bin zur Zeit ich zuständig.

www.unoiki.net
www.soundcloud.com/unoiki
www.twitter.com/unoiki

Near Death Xperience

15 Dezember 2009

Auf dem Label 2063music habe ich dieses feine Ambient-Release gefunden. Anfangs durch den etwas schwachen ersten Track abgeschreckt, habe ich dem Teil nicht besonders viel Beachtung geschenkt, muss aber nach 2 Stunden chillen auf diese Musik sagen, dass sie mich am Ende doch noch überzeugt hat. Musikalisch geht es hier in Richtung Eastern-Sounds mit viel Glocken, Klingeln, Gongs und Gamelan-Stuff. Ist eher was zum Lockermachen und Abhängen. Wenn ihr also mal wieder am afterhourn seid, zieht euch das Teil und werdet gaaaaanz locker und entspannt.

Near Death Xperience is a Hungarian musician and producer. His debut album which called “Meditative Positions Tape 7″ is basically an ambient, chill out album. It is about the peace of mind and the transcendent trip to help people getting closer to themselves and accept them.

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Buddha's Dream

Woodnote – Söppel EP

10 Dezember 2009

1242371784-1Wer der letzten spontanMusik Compilation Unclassified Accidents gelauscht hat, dem ist vielleicht der Track MacAvity von Woodnote ins Ohr gesprungen. Für alle denen der Track gefallen hat, gibt`s eine gute Nachricht, denn es gibt mehr von dem Norweger Musiker.
Die Söppel EP ist über das Newcomer-Portal Bandcamp erscheinen und beinhaltet 4 eingängig groovende Tracks, die aufgrund ihrer Einfachheit durchaus auch zum morgendlichen Katerfrühstück genossen werden können, trotzdem aber weder beliebig, noch billig oder langweilig klingen. Für mich wieder mal ein Beweis, dass es Musiker in den Weiten des Netzes gibt, die keiner kennt und die trotzdem Musik auf sehr hohem Niveau produzieren. Ich hoffe, es wird bald mehr von ihm geben. Zumindest wünsche ich mir ein Album von Woodnote. Dann aber auf spontanMusik.

http://woodnote.bandcamp.com/

Emmerichk – Solonia EP

23 November 2009

Impar08-Emmerichk-SoloniaEmmerichk, ein junger, allerdings schon oft -unter anderem auf Yuki Yaki- in Erscheinung getretener Produzent aus Mexico beschert uns hier ein weiteres kleines Meisterwerk minimaler Schaffenskunst. Solonia, auf dem chilenischen Label Impar erschienen, ist eine Trip in eine weite, karge, aber schöne Landschaft. Kühle Clicks treffen auf warme, harmonische Flächen und aus der nebligen Entfernung sind Klänge klassischer Instrumente zu erkennen. Mich erinnert das ganze sehr an ältere Murcof Releases und wer Murcof kennt, der weiß, dass dieser ebenfalls aus Mexico stammt. Hier schließt sich ein Kreis für mich, denn diese Musiker schaffen es eine ganz besondere Tiefe  in ihre Musik zu bringen. Ob das nun an Mexico liegt, ich weiß es nicht, aber dieses Release passt ganz wunderbar zu einem vernebelten Herbstmorgen in Deutschland kurz bevor die Sonne rauskommt.

http://www.impar.cl
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Grüün – Kraut-Hop

19 November 2009

id054_frontcover_mittelIhr sucht deutschen Hip Hop mit modernen Beats und abgefahrenen Lyrics und habt die Suche bereits aufgegeben? Und wenn ich euch sage, dass es so etwas noch gibt und dass es das noch dazu kostenlos im Netz  gibt? Comfort Fit ist eh der King, und wenn er sich mit einem Rapper zusammentut, kann das eigentlich nur derber Scheiß werden. Und Grüün ist derb. Ich würde sogar sagen, dass es sowas wie Grüün in deutschen Landen so noch nicht gibt, denn die beiden Musiker verbinden experimentelle Beats mit deutschen Raps und dass sich das sonst in Deutschland so gut wie niemand traut oder es bisher nicht getan hat ist mir zwar unverständlich, aber es scheint so zu sein.
Wie dem auch sei, Kraut-Hop ist ein starkes Album, jeder der Tracks hat Persönlichkeit, Eigenständigkeit und den gewissen Sinn für Sprache und Soundästhetik  den Hip Hop einfach braucht um gut zu sein. Als deutscher Act hat man es ja sowieso nicht so leicht, deshalb wohl auch der Vertriebsweg über das ID.Eology Netlabel (Checkt unbedingt auch die anderen Releases von denen). Ich denke, das war ein cleverer Schachzug, denn damit erreichen sie genau die Leute, die diese Musik auch verstehen.

Wenn die ersten Knospen sprießen und alles zu grünen beginnt, erfreut das nicht nur das Herz des Naturfreunds. Es bedeutet auch, dass es mal wieder Zeit wird, ordentlich durchzulüften, den Müll rauszutragen und die Bude auf Vordermann zu bringen.

Jahreszeitgemäß krempeln Grüün, a.k.a. Comfort Fit und tide, mit ihrer Debut-Veröffentlichung auf iD.EOLOGY die Ärmel hoch und starten den überfälligen Frühjahrsputz im Rapgame. Stumpfsinn, Beatklischees, Mackerattitüde und Einfallslosigkeit fegen sie beiseite und wienern Hip Hop mit ihrer homegrown Politur auf Hochglanz. Vielschichtig, raffiniert und trippig, geradeaus und kopfnickerfett, elektronisch-knarzig und jazzig-vertrackt, oft all das zugleich sind die Beats, mit denen Comfort Fit den Hörer auf die Reise schickt und die Raps von tide untermalt. Der wiederum erzählt nicht nur mal nachdenkliche, mal unterhaltsame Begebenheiten aus einem Leben zwischen Bar, Bong und Buddhismus, sondern beweist auch ganz nebenbei, dass man kein Gangsta sein muss, um verdammt harte und druckvolle Flows rauszuhauen.

Eine Veröffentlichung für alle also. Für alle, die unser Faible für Individualität und Originalität teilen. Und natürlich für alle, die gutes Entertainment für Herz, Hirn und Hoden einfach zu schätzen wissen.

DOWNLOAD Kraut-Hop for free


http://grüün.de/

Machtdose Podcast November 2009

18 November 2009

Machtdose ist ein online Musik- Film- und Kunstmagazin – es einfach Blog zu nennen, wäre meiner Meinung nach etwas untertrieben- , das nun schon einige Jahre auf dem Buckel hat und immer wieder durch kompetente Reviews und interessante Compilations glänzt. Umso mehr freue ich mich, dass mal wieder einer meiner Tracks in ihrem beliebten monatlichen Podcast mit dabei ist. Musikalisch geht es bei den sogenannten Mixtapes eher poppig, jazzig, elektronisch oder gar krautrockig zu. Zumindest wird hier viel Wert auf Handgemachtes und Organisches gelegt. Kein Wunder, dass hierfür ein Track meines Jazz-Projektes Lavajaz(Direct Download), der auf der aktuellen spontanMusik Compilation zu finden ist, ausgewählt wurde. Ich finde er passt wunderbar in diese Zusammenstellung. Jeder der`s hin und wieder mal ein wenig melodiös mag, sollte sich zumindest den ersten Teil des Podcast mal reinziehen oder ihn gleich im Itunes abonnieren. Im zweiten Teil gibt`s dann auch noch n bisschen Techno/Electronica auf die Ohren.Nicht alles ist immer mein Fall, aber Ich finde in diesen Podcasts immer wieder zu fantastischer Musik, die dann auch noch kostenlos im Netz zu haben ist. Reinhören lohnt sich auf jeden Fall.

Wir stochern nicht, wir stöbern. Im Strandgut zwischen New York, Frankfurt und Tokyo. Mal frisch, mal abgehangen, aber nie durchgekaut. Immer subjektiv und damit auf der sicheren Seite.

Machtdose Podcast October 2009 by machtdose

Lavajaz – Missing by spontanMusik

Ian Simmonds auf Tour mit Analogsoul

12 Oktober 2009

GO EAST! – auf musikalischer Entdeckungsreise in Osteuropa heißt das Projekt des Leipziger Labels Analogsoul bei dem es auf eine Konzertreise in die freien osteuropäischen Kunst- und Musikszenen geht. Mit im Tourbus sitzt der bekannte Produzent,Sänger und Musiker  Ian Simmonds, in letzter Zeit vor allem durch sein Album The Burgenland Dubs auf dem Jenaer Label Musik Krause bekannt geworden ist.

„analogsoul” ist eine non-profit-Plattform für innovative Musikprojekte. Mit der Jenaer Elektro-Band „Klinke auf Cinch“ brechen sie auf nach Polen, Ungarn, Slowenien, Kroatien und die Tschechische Republik. Die soll die Tour die Szenen des „neuen“ und „alten“ Europas musikalisch verknüpfen. „Indem wir kostenlose Konzerte in Galerien, Kulturzentren, Bars und Clubs spielen, treffen wir Künstler, Aktivisten und Multiplikatoren“ sagt Fabian Schütze, der Initiator des Projekts von „analogsoul“. „Wir wollen ins Gespräch kommen, die dortigen Projekte, Themen und Künstler auch in Westeuropa einem größeren Publikum zugänglich machen“. Die jungen Kreativen von „analogsoul“ wollen berichten, wie Kultur in Osteuropa funktioniert: wie dort mit Leidenschaft und persönlichem Einsatz Projekte realisiert werden, die gezwungenermaßen ohne finanziellen Background auskommen und nur vom Engagement der Menschen vor Ort leben.

Für die Miete eines Kleinbusses und dessen Betankung auf ihrer „Entdeckungsfahrt“ sucht das Team von „analogsoul“ Spender. Genauer gesagt suchen sie eigentlich „Investoren“. Denn jeder, der mit seiner Spende etwas zur Reise beiträgt, der bekommt was für sein Geld: Exklusive Konzertmitschnitte, Video-Podcasts und natürlich jede menge Bilder und Berichte von unterwegs. Der Begriff „Startkapital“ war wohl selten so passend. „Alles in allem rechnen wir mit etwa 1500 Euro, die nötig sind, um dieses Projekt zu realisieren“, sagt Fabian Schütze. Diesen Betrag versucht „analogsoul“ durch transparentes Spenden auf betterplace.org zu decken. betterplace.org ist ein Marktplatz für soziale Projekte und bietet Organisationen und privaten Spendern eine Plattform, um gemeinnützige Vorhaben zu realisieren.

Indem die Musiker und Künstler von „analogsoul“ die Erfahrungen ihrer Reise teilen, tragen sie so ganz unaufgeregt zur interkulturellen Verständigung bei. Die Osteuropa-Tournee soll nämlich auch Antrieb für ein längerfristiges Engagement sein: „Aus unserer Entdeckungsfahrt sollen zukünftige gemeinsame Projekte erwachsen, zum Beispiel Besuche osteuropäischer Künstler in Deutschland oder vielleicht sogar ein kreatives Workcamp“, hofft Fabian.

Die Entdeckungsreise und Osteuropatournee von „Klinke auf Cinch“ kann unter folgendem Link bei betterplace.org unterstützt werden: http://goeast.betterplace.org.

Weitere Informationen zum Leipziger Label „analogsoul“, zur Spendenplattform betterplace.org, sowie zu „Klinke auf Cinch“ sind auf folgenden Seiten zu finden:

http://analogsoul.de http://myspace.com/cinchklinkehttp:// goeast.betterplace.org

spontanMusik – Unclassified Accidents

8 Oktober 2009

electronica_compilationEs ist geschafft. Unsere erste Broken-Beat-Electronica-Glitch-Downbeat-Drumnbass-Dubstep-oderwasauchimmer-Compilation ist vollendet. Nach einem relativ kurzem Compiling wurde wurde das Projekt im Mai 2009 auf der Zielgeraden durch technische Probleme in meinem Studio(danke nochmal an den Drecksladen von TC-Electronics) leider sehr weit nach hinten geworfen und durch einen weiteren Ausfall beim Mastering-Studio meines Vertrauens war ich gezwungen das Teil unter miserablen Bedingungen selbst zu mastern.
Letztendlich bin ich aber doch sehr zufrieden mit dem Endergebnis und freue mich, euch das gute Stück zum kostenlosen Download anbieten zu können. Musikalisch geht es hier in eine für spontanMusik bisher eher ungewohnte Richtung. Wie angekündigt möchte ich das Label  hiermit für alle möglichen Musikstile freigeben. Demos sind noch immer sehr willkommen. Bitte schickt uns doch nicht immer den gleichen Minimal-Techno Brei, sondern lasst euch mal was neues einfallen.
Erwähnenswert sind auf jeden Fall alle Tracks, aber irgendwie fehlt mir jetzt die Lust für jeden einzeln eine kleine Geschichte zu schreiben. Am besten ihr  ladet euch das Teil hier runter, hört es euch an und schreibt dann brav einen Kommentar in das Feld unten.

Hier eine kleine Auswahl des guten Stücks. Laufzeit ist ca. 60 Minuten.
Lavajaz - Missing

Woodnote - MacAvity Superlauncher- Amused Neutrinos

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