Beiträge getagged ‘electronica’

Black Gold 360 – Dirty Electronic Jazz

11 März 2010

Black-Gold-360-LM6iX-Album Es ist beileibe nicht zu viel versprochen, wenn ich hier das Wort Jazz in der Überschrift benutze, denn um elektronische Musik handelt es sich es hier nun wirklich nur sehr bedingt. Eigentlich kann ich beim Hören des Albums von Back Gold 360 nur sehr wenige elektronische Elemente ausmachen, der Großteil ist meiner Meinung nach handgemacht. Nichtsdestrotrotz klingt das hier wirklich nach hochinteressantem Neu-Jazz, den man ruhig in eine Ecke wie Jazzanova oder Konsorten stellen kann.
Der Download dieses schönen Stücks ist kostenlos und sei jedem ans Herz gelegt, der Jazz mag und auf  den Frühling wartet…
Erschienen ist LM6iX auf dem Label Beluga.
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Klimek – We don`t need your freedom

1 März 2010

klimekDer Berliner Künstler Klimek ist vor allem den Leuten ein Begriff, die auf Ambient und sonstige IDM-Spielereien abfahren. Er gehört für mich zu einem der Top-Artists der Ambient-Szene. Seine Kompositionen haben eine ungeheure Tiefe und Aussagekraft. Aber darum soll es heute nicht gehen. Heute geht es um ein Punk-Set, das der gute Klimek für das Magazin Self-Titled zusammengeschustert hat. Und das hat es meiner Meinung nach in sich. Denn von Black Flag, über Soundgarden(jaja, nicht ganz Punk) über Melvins bis hin zu einer meiner Lieblingsbands Napalm Death ist hier ein kunterbunter Haufen dreckiger Musikgeschichte vertreten. Meiner Meinung nach wird hier auch wesentlich mehr geboten als nur eine Sammlung von Punktracks. Ich find`s geil und der Download ist auch kostenlos
WE DON’T NEED YOUR FREEDOM by klimek
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track listing:

black flag – gimme gimme gimme
gg allin – i wanna fuck myself
hüsker dü – beyond the treshold
meat puppets – big house
the dwarves – i wanna kill your boyfriend
melvins – venus in furs
the jesus lizard – mouthbreather
soundgarden – tears to forget
bad brains – i against i
killdozer – nasty
swans – stupid child
o.l.d. – colostomy grab-bag
melvins – anal satan
blind idiot god – roller coaster
the birthday party – dead joe
dickless – saddle tramp
stp – hey bastard
pussy galore – you look like a jew
alice donut – my boyfriend is back
didjits – max wadge
ramones – we’re a happy family
talulah gosh – testcard girl
the leaving trains – the horse song
thee headcoates – i wanna get fucked
dinasour jr. – just like heaven
napalm death – you suffer

Und weil ich Klimek wirklich absolut spitze finde, hier nochmal ein Track seiner Musik. Meisterhaft…
SOLID STATE TRANSMITTERS – Roller Coaster Dub by klimek

Lullatone – einlullend

22 Februar 2010

lullatoneZumindest erinnert mich der Name und die Musik sehr an Einschlafliedchen von Kinderhörspielen. Ich denke das Wort kommt auch vom  englischen Wort “Lullaby”. Naja wie dem auch sei, der Name ist hier Programm. Süße postrockige Melodien, Glockenspielsounds, kleinteilige Atmos, viel Acoustic und kleine Räume fügen sich hier zu einem lauschig flauschigen Sounderlebnis zusammen. Das neuste Album -Lullatone Melody Design Library- kann man kostenlos runterladen, für alle anderen Releases wird zumindest eine kleine Spende verlangt.
Ich finde die Tracks allesamt sehr gut. Leider sind sie teilweise sehr kurz. Egal, kostet nix und der Download lohnt sich auf jeden Fall.

http://lullatone.bandcamp.com/

Aeed – Synesthesia

18 Februar 2010

aeedWie auch schon das fantastische Mixtape ABC Alphabeat ist das futuristisch anmutende Album Synesthesia des Schweizers Aeed ein kleines Goldstück in der Sammlung eines jeden Freundes zeitgenössischer Downbeats. Die neun Tracks sind ohne Ausnahme überzeugend und es verwundert nicht, dass das Label Error Broadcast dem guten Aeed ein Release in Form eines Stücks schwarzen Plastiks spendieren möchte. Wer so lange nicht warten will, kann sich das Teil schonmal kostenlos downloaden.

Exile – Watermelon Man (Herbie Hancock)

8 Februar 2010

Schönes Video, in dem Exile mit Samples von Herbie Hancock`s Watermelon Man ein coole Performance auf der MCP abliefert. Ich bin auch kurz davor mir so ein Teil zu besorgen. Diese Pads haben schon was.

Original von Herbie Hancock

Exile – Watermelon Man

UNOIKI – Calendar 2 / Sul.a – La Machine

1 Februar 2010

Wie ihr bereits wisst, ist UNOIKI ein neues Projekt, bzw ein Künstlerkollektiv, das sich zur Aufgabe gemacht hat Clicks n Cuts in hoher Qualität zu releasen. Als Showcase gibt es den so genannten UNOIKI-Calendar, bei dem es zeitlich begrenzt monatlich einen exklusiven Track eines Künstlers zum freien Download gibt.
Den Februar macht mein Mann Sul.a mit dem Track La Machine. Wie alle Sul.a Sachen, ist auch das hier ein kleines Juwel in der gut sortierten Sammlung eines jeden IDM-Freundes.

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Sul.a | 0210 | La Machine by UNOIKI

ingern – irregularity motions (spontanMusik 16)

25 Januar 2010

800px_SMV013Die Zeichen stehen bei uns im Headquarter von spontanMusik in letzter Zeit ja wieder ziemlich auf abgedrehte Sachen. Deshalb ist es kein Wunder, dass dieses Release gerade jetzt kommt. Nach einer vom Abfuckfaktor sehr durchwachsenen Compilation, räumt spontanMusik mit ingern`s irregularity motions mit dem Gerücht auf, wir wären unter die IDM-Renter gegangen und würden uns gar nichts mehr trauen. Nun also ein Release, das sich in die gleiche Reihe wie Paradroid`s Galaga Gamelan stellen darf. Und das ohne irgendwie kopiert zu klingen. Was unser lieber ingern da macht, erinnert selbstverständlich irgendwie an Twerk oder Paradroid, keine Frage, der junge Japaner macht das aber so geschickt und deep, dass man selbst als alteingesessener Freund dieser beiden Frickel-Techno-Ikonen gar nicht anders kann als ihn zu lieben.
Hurra, wir sind zurück im Frickelland… Prost.

Das Album gibt es auf spontan-Musik.de


ABC Alphabeat – unpolierte Hip Hop Wonkyness

20 Januar 2010

600_ebctp001_frontWer ein klein bisschen Interesse an Hip Hop hat, weiß was ein Mixtape ist. Zumindest in den alten Tagen wurden diese Dinger nämlich noch wirklich auf  Tapes gemacht und zu Promozwecken verteilt und kopiert. Die drei Produzenten Swede:artA-rec und Fuer.steps jedenfalls sind im Hier und Jetzt angekommen und verteilen ihr Mixtape übers Internet. ABC Alphabeat ist also ein solches, und ist vollgepackt mit roughen, wonky Beats, die in den Bereich Hip Hop, Dubstep oder wie man früher sagte, Downbeat gehen. Sogar einige englischsprachige Raps sind mit von der Partie. Ich finde alle Stücke großartig und kann sie jedem empfehlen, der auf moderne Beats der Marke Flying Lotus oder Comfort Fit steht. Für letzteren hat Swede:art auch einen Remix für Polyshuffelz gezaubert.

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Sevish – Golden Hour

18 Januar 2010

spnt001_frontSevish, ein junger Musiker aus London, der im Herbst 2009  mit seinem Beitrag für die spontanMusik Compilation “Unclassified Accidents” glänzen konnte, hat nach langem Warten nun endlich sein Album Golden Hour veröffentlicht. Das auf dem Netabel Split Notes releaste Teil ist vollgepackt mit UK-typischen Oldschool-Beats, die weitgehend in den Bereich Drum n Bass fallen, sich aber auch vor Dubstep oder Hip Hop nicht verschließen. Schwerpunkt sind allerdings weniger die Beats, sondern der tonale Aspekt. Hier werden für diesen Bereich völlig und untypische exotische Skalen -darunter Bohlen-Pierce oder Wendy Carlos-  benutzt und mit diesen, für das westliche Ohr befremdlichen Skalen sehr interessante, harmonische Konzepte entwickelt. Aufgefallen sind mir vor allem Ähnlichkeiten zur Arbeit von Terry Riley.
Sehr hörenswertes Album, und das auch noch völlig kostenlos…

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Brandt Brauer Frick – Bop

8 Januar 2010

Das junge Ensemble Brandt, Brauer Frick mit ihrem neusten Video “Bop”.
Meiner Meinung nach ist das Teil schon wirklich reif für die Heavy-Rotation auf MTV. Der Track beginnt etwas langatmig, wird in der 2. Hälfte dann aber richtig interessant. Das Konzept “Akustik Techno” finde ich ebenfalls attraktiv, auch wenn die drei Jungs sicher nicht die Erfinder dieses “Genre” sind. Auf jeden Fall geiles Video und cooler Track, der Beachtung verdient.
Die Produktionszeit belief sich übrigens auf 4 Monate.

UNOIKI – Künstlerkollektiv zwischen Bits und Bytes

2 Januar 2010

logounoiki

Das neue Jahr beginnt direkt mit einigen Neuigkeiten rund um mein Schaffen. Am 1.1.2010 startete das vom Berliner Produzenten Dr.Nojoke ins Leben gerufene Künstlerkollektiv UNOIKI. Das Projekt soll eine explorative Plattform für elektronische Musik, visuelle und artverwandte Kunstformen, die zwischen Club und Kunst angesiedelt sind bereitstellen. UNOIKI ist also kein traditionelles Label und weniger ein klassisches Netlabel, als ein Konzept welches Zwischenräume erforscht, nach neuen Wegen und Feldern sucht und Regeln, Grenzen und Strukturen in Musik, Kunst, Verwertung, Vertrieb und Pomotion und der Gesellschaft an sich hinterfragt. Wert wird bei allen Veröffentlichungen vor allem auf Nachhaltigkeit gelegt, die ja gerade im äußerst schnelllebigen Netlabelbereich vergeblich zu suchen ist.
UNOIKI basiert auf der Idee eines Kollektivs gleichgesinnter Künstler mit einer originellen und einzigartigen Vision und wird deren Musik, visuelle, audiovisuelle, multimediale und interdisziplinäre
Werke und Projekte über die eigene Website veröffentlichen und verkaufen. UNOIKI möchte Projekte und Kollaborationen initiieren und Verbindungen zu innovativen Künstlern, DJs, Denkern, Autoren, Tänzern, Filmemachern, Media-Aktivisten und Afficionados aufbauen, um so ein Netzwerk zu bilden, das auf zukünftige Aufgaben und Herausforderungen vorbereitet ist.

Der UNOIKI-Calandar

Den Startschuss für das Projekt gibt heute J-Lab mit seinem Track 110 / From the Hip, den es auf UNOIKI zum freien Download gibt. Ab jetzt wird es jeden Monat einen Track geben, der den jeweiligen Monat beschreibt und ebenfalls als freier CC-Download erhältlich ein wird.

Beteiligte Künstler sind übrigens: Keinzweiter (DE),  Sven Laux (DE), Humeka (FR), Sul.a (CAN), MRZ (SUI), Storlon (SUI), Ten and Tracer (USA), choenyi (USA), Andrés Marcos (SUI), J-Lab (UK), Dr.Nojoke (DE), TRIoon (UK, DE, ESP), Horror Vacui (DE), Micarus (DE), Niora (DE).
Artists - UNOIKI_02012010_big
Für`s Mastering bin zur Zeit ich zuständig.

www.unoiki.net
www.soundcloud.com/unoiki
www.twitter.com/unoiki

Near Death Xperience

15 Dezember 2009

Auf dem Label 2063music habe ich dieses feine Ambient-Release gefunden. Anfangs durch den etwas schwachen ersten Track abgeschreckt, habe ich dem Teil nicht besonders viel Beachtung geschenkt, muss aber nach 2 Stunden chillen auf diese Musik sagen, dass sie mich am Ende doch noch überzeugt hat. Musikalisch geht es hier in Richtung Eastern-Sounds mit viel Glocken, Klingeln, Gongs und Gamelan-Stuff. Ist eher was zum Lockermachen und Abhängen. Wenn ihr also mal wieder am afterhourn seid, zieht euch das Teil und werdet gaaaaanz locker und entspannt.

Near Death Xperience is a Hungarian musician and producer. His debut album which called “Meditative Positions Tape 7″ is basically an ambient, chill out album. It is about the peace of mind and the transcendent trip to help people getting closer to themselves and accept them.

Download ZIP

Buddha's Dream

Woodnote – Söppel EP

10 Dezember 2009

1242371784-1Wer der letzten spontanMusik Compilation Unclassified Accidents gelauscht hat, dem ist vielleicht der Track MacAvity von Woodnote ins Ohr gesprungen. Für alle denen der Track gefallen hat, gibt`s eine gute Nachricht, denn es gibt mehr von dem Norweger Musiker.
Die Söppel EP ist über das Newcomer-Portal Bandcamp erscheinen und beinhaltet 4 eingängig groovende Tracks, die aufgrund ihrer Einfachheit durchaus auch zum morgendlichen Katerfrühstück genossen werden können, trotzdem aber weder beliebig, noch billig oder langweilig klingen. Für mich wieder mal ein Beweis, dass es Musiker in den Weiten des Netzes gibt, die keiner kennt und die trotzdem Musik auf sehr hohem Niveau produzieren. Ich hoffe, es wird bald mehr von ihm geben. Zumindest wünsche ich mir ein Album von Woodnote. Dann aber auf spontanMusik.

http://woodnote.bandcamp.com/

Twerk – The Formative Years (1997-1998)

7 Dezember 2009

Twerk-The-Formative-Years-Artwork
Als ich gerade den Blog von Twerk, einem meiner musikalischen Haupteinflüsse, besucht habe, traute ich meinen Augen nicht. Der gute Shawn hat 3 Tracks seiner Arbeiten von 1997 bis 1998 als kostenloses mp3-release veröffentlicht. Jeder, der den “guten alten Zeit” nachtrauert in der Techno noch Techno und nicht Minimal hieß,  wird sich in dieser Musik auf jeden Fall wiederfinden.

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