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Humeka – Polar Dissim (UNOIKI Calendar)

9 Juni 2010

Dem aufmerksamen Leser ist ja sicher schon bekannt, dass ich seit geraumer Zeit mastere. Durch diese Tätigkeit habe ich einige wirklich interessante Sachen zu hören bekommen und eine davon ist der neue Track pariser  IDM Urgetein Humeka, der als Calendar Track auf dem Label UNOIKI herausgekommen ist. Humeka, der eigentlich bekannt für seine kleinteiligen Sounds ist, brachte mich mit diesem Track auf die Idee, es mal auf eine andere Art zu probieren als sonst, denn das Konzept unterschied sich etwas von seinen vorherigen Veröffentlichungen. Der Track hatte das Potenzial wirklich massiver als seine anderen Releases zu klingen, hatte im Original aber nicht das nötige Durchsetzungsvermögen. Also machte ich ihn so fett, wie ich es noch nie vorher für einen solch filigranen Track getan habe und schickte ihn zu UNOIKI. Anfangs war die Verwirrung recht groß, weil der Track nun eine ganz andere Anmutung hatte, als das Original, doch nach einigen Tagen wollte Humeka unbedingt, dass genau dieses Master verwendet wird. Und so kam es zu diesem wirklich fantastischen Stück Polar Dissim.

Humeka | 0610 | Polar Dissim by UNOIKI

Full Calendar 2010 CD available in advance for just 6,50 euro now!
http://unoiki.bandcamp.com/album/unoiki-calendar-2010

Release info
Humeka – the mysterious man from France – goes deep into experimentation.
Polar Dissim sounds as labile and disoriented as the world is fragile.
Deeply wounded by economic crises, wars, piracy, pollution, global warming, climate changes, over-population, overfishing and the latest oilspill in the Gulf of Mexico the track seems to seek for a way out of this labyrinth where we are in over one´s head.
In the last part the track accelerates turning into a hopeful mood, but with a big question mark at the end.

Artist: Humeka
Title: 0610 | Polar Dissim
Format: mp3/flac/ogg
Release date: 01-06-2010
Art#: UICAL0610
Artwork: Jonathan Mangelinckx
Mastering: Tobias Lorsbach (Keinzweiter)

Released by: UNOIKI
Release/catalogue number: UICAL0610
Release date: Jun 1, 2010

Bleeps und Blips for free

20 Mai 2010

blipsWer auf der Suche nach frischem Futter für seinen IDM-infizierten Drumsampler ist, der sollte  unbedingt die Seite blips.hit.bg besuchen. Dort findet man man synthetische Drum- und Percussionsounds in Hülle und Fülle. Und das Tolle ist, der Download für die ca. 20 Samplepacks ist kostenlos. Die einzige Einschränkung ist, dass die Sounds frei unter der Creative Commons sind und die kommerzielle Nutzung nur auf Anfrage möglich ist.
Für mich was das ein Grund mal wieder tief in die Glitchkiste zu greifen und einen kleinen Superlauncher-Track damit zu basteln. Alle die auf Glitches und derbes IDM-Geschrubbe stehen, sei der Track wärmstens empfohlen.

Superlauncher@soundcloud.com
Download Superlauchner`s Chromosophic Titans
Download Soundpack für Superlauncher`s Chromosophic Titans
Creative Commons License Dieser Track und die dazugehörigen Samples sind unter einer Creative Commons-Lizenz lizenziert.

Download der  Soundpacks unter http://blips.hit.bg

Solid-M – Von Minimal bis Mainz

6 Mai 2010

200px_SMV015Mainzer, die Musik machen sind bekanntermaßen ein eigenwilliges Völkchen. Darauf bedacht ein bestmögliches Ergebnis zu erzielen, vergessen sie oft die Publicity und versinken total in ihrer Musik. Marcel Fleischmann, aka Solid-M, Hoster der Galerie und des Künstlertreffpunkts Blota Blota ist da keine Ausnahme. Die Tracks, die auf dem Longplayer Planatol auf unserem hauseigenen Label spontanMusik erscheinen sind, sind eine Zusammenstellung vor allem alter Minimal-Tracks ganz im Stile der alten Schule, noch bevor dieser Stempel dem Techno aufgedrückt wurde.
Planatol ist deshalb auch kein wirkliches Album sondern eher ein Querschnitt einiger in die Jahre gekommener, aber immer noch irgendwie auf eine Veröffentlichung wartender Tracks. Um die Sache noch etwas auszuweiten, haben ich und Tilman, der im Gesamtkonzept durch seinen extrem tanzflächenorientierten Track etwas aus dem Rahmen fällt, noch unseren Senf in Form von Remixen beigesteuert. Ich habe da mit Superlauncher ein Thema gewählt, das das Konzept der Tracks aufnimmt, aber etwas in eine fast schon dublastige Stimmung bringt.
Das Release ist kostenlos auf spontanMusik zu bekommen.

Solid-M – Jazzthing by spontanMusik

Solid-M – Abdeckplattenradius (Superlauncher Remix) by spontanMusik

Tom Ellis – French for Clouds

21 April 2010

Was Tanzmusik betrifft, sind meine Erwartungen in den letzten Jahren enorm gestiegen. Sicher liegt das daran, dass eben diese Musik von überflüssigen Veröffentlichungen am meisten betroffen ist. Kann doch heute jeder Otto-Normal-PC-Besitzer zum inspirationsarmen Minimal-Techno Produzent werden.
Tom Ellis gehört sicher nicht dazu, denn Tom, obwohl sein Output in den letzten Jahren enorm ist, schafft er es immer wieder sich vom Standard abzuheben und tanzbare Tracks abzuliefern, die vor Deepness und Groove nur so strotzen. Sein neues Album French for Clouds ist allerdings eine Weiterentwicklung zum bisherigen Minimal-Funk, denn es enthält zum ersten Mal Downbeat und Disco Elemente, die immer wieder mit Vocalscuts und spacigen Effekten aufgepeppt werden.
Hervorzuheben wäre der Track Lullaby der von Vocals der nordamerikanischen Djane und Produzentin Suz geschmückt ist. Alles in allem ein wahnsinns Album, das sich zu Tanzen wie zu hören bestens eignet.

Plaistow – Post Jazz Trio

8 April 2010

PLAISTOW-IMG_9483ivanovo700pxJazz ist in der heutigen Zeit ja oft immer noch mit dem heillosen Gefrickel des Modern-Jazz der 50er und 60er Jahre behaftet. Für viele ist das nach wie vor ein Haufen unzusammenhängender, schnell gespielter “Töne”. Die meisten Mythen, die über Jazz erzählt werden sind allerdings eben genau das, Mythen. Plaistow, ein Genfer Jazz-Trio, das ich seit einiger Zeit beobachte, spielt zwar Jazz, aber eine eher moderne Version davon, die in gewissen Kreisen auch als Post-Jazz bezeichnet wird. Im Grunde ist das eine minimalisierte und konkretisierte Form eines klassischen Jazz-Setups. Allerdings geht es hier weniger um das möglichst schnelle Durchspielen auswendig gelernter Skalen, als um eine außergewöhnliche Form der Improvisation, die während dem Spiel voller melodischer und rhythmischer Ideen ist und in der man niemals den Eindruck hat, die Band spielt gerade auseinander. Die drei Musiker verstehen sich mit ihren Instrumenten genauso gut, wie in ihrem Kollektiv und das merkt man in jeder Sekunde.
Wer Jazz mag, für den ist  Plaistow sowieso Pflicht und für alle die Jazz nur aus der Schuhabteilung bei Kaufhof oder eben als Frickelorgie kennen, sollten sich die Alben, die es kostenlos auf ihrer Homepage herunterzuladen gibt, unbedingt anhören. Wer sich nicht ganz sicher ist, der kann sich ja mal Plaistow live im unten stehenden Video anschauen.

Plaistow Homepage

Plaistow Downloads (kostenlos)

Plaistow`s erstes Album  “The Crow” erscheint am 12.4.2010 auf Unit records/ Insubordinations netlabel, und kann unter Downloads ebenfalls jetzt schon heruntergeladen werden.

Dark Side Of The Meat – Die dunkle Seite des Schnitzels

16 März 2010

600px_SMV014Tim Keiling aka Erdbeerschnitzel könnte man auch als Retter des fleischgewordenen Mainzer Neustadtsounds bezeichnen. Wenn es denn einen gäbe. Zumindest konzentriert er sich bei seinem Nebenprojekt Dark Side Of The Meat auf das Unwesentliche zwischen Bits und Bytes und was sonst noch dabei rauskommt, wenn man youtube als Quelle für  geeignetes Samplematerial missbraucht. Die Tracks auf seinem Debütalbum könnte man auch als Multimashup bezeichnen, denn Tim scheut sich nicht, alles zu verwursten, was ihm in die Quere kommt, egal ob das nun aus einem 70er Jahre Polizotti oder aus der neusten “Rudelberger Fleischkäse”-Werbung stammt. Sampling 2.0 quasi. Heraus kommt dann ein wunderbarer Mix aus modernen, und vor allem wonky Beats, die in keiner Musiksammlung jenseits unserer herzhaft nach türkischem Fastfood riechenden Mainzer Neustadt fehlen sollte. Dönerbeat rules!

Das Album bei spontanMusik klarmachen!

Dark Side Of The Meat – Thou Art Pleasuring by spontanMusik

Dark Side Of The Meat – The Game by spontanMusik

Choenyi – Frequency Quilt

13 März 2010

Eigentlich mehr ein Podcast als einen klassischen Mix liefert hier der UNOIKI Artist Choenyi, der es sich zur Aufgabe gemacht hat ganze 63!!! verschiedene Tracks in einem eineinhalbstündigen DJ-Mix zu verwursten. Zu erwähnen wäre, dass es sich hierbei nur um Releases von UNOIKI-Artists handelt. Wer also eher auf Experimente als auf klassisch aufgebaute DJ-Mixes steht, ist hier bestens bedient, denn es ist nach eigenen Worten ein Mix aus “choenyi-frequency-quilt-unoiki minimal, experimental, ambient, electronica, hypnotic, deep, techno, funky, intricate, complex, contemplative”- Elementen ;)

[UNOIKI podcast 001] choenyi – Frequency Quilt by UNOIKI

Zur Releaseseite auf UNOIKI

Auch die Tracklist liest sich spannend:
1. Ten And Tracer – Ontogeny Recapitulates Phylogeny [Rope Swing Cities]
2. Storlon – Distortion Ethylique [Alt Recordings]
3. Sul.a – Until Then [Archipel]
4. dxiv – Arborescing Shade [Just Not Normal]
5. Keinzweiter – Magnolia [Minordust]
6. Humeka – Summer Ends [Miniatura Records]
7. Ten And Tracer – Thought She Was Embarrassed [Rope Swing Cities]
8. Sul.a – Le Cinq Mai [Archipel]
9. Ten And Tracer – First For Robert Blake [Rope Swing Cities]
10. Humeka – It Was A Normal Day [Bleepsequence]
11. Humeka – Fall Arises (choenyi Orangophilic Remix) [Miniatura Records]
12. Dr. Nojoke – Maledrom [Deepindub.org]
13. Echo Yin – DNS (Yellow) [Diplomatik]
14. Dr. Nojoke – Nofo [Deepindub.org]
15. Sul.a – Let’s Hope [Archipel]
16. Andres Marcos – Extrem Strapazierfaehig [Miniatura Records]
17. choenyi – The International Room [Yuki Yaki]
18. choenyi – Chic Queen Eon [Bleepsequence]
19. choenyi – Foramina [Rodoid]
20. Ten And Tracer – And The Sky Says [Kikapu Net.Label]
21. Clarabella Olssen – Siesta (Original Mix) [Stereo-Type]
22. choenyi – 4×2x1×1 [Rodoid]
23. Andres Marcos – Jerentrevoirsijysuis [Miniatura Records]
24. Humeka – Sol Sistere [Miniatura Records]
25. Humeka – De Chez Moi Les Toits [Rodoid]
26. Storlon – Shiftless Shuffle [Alt Recordings]
27. Ten And Tracer – Jealousy Is The Rage Of Man [Rope Swing Cities]
28. Ten And Tracer – Zakenmaann [Archipel]
29. Humeka – Fall Arises [Miniatura Records]
30. Ten And Tracer – Mister Patience Of A Stranger Storm [Rope Swing Cities]
31. Storlon – Nodule [Alt Recordings]
32. Sven Laux – Waltz [Insectorama]
33. Ten And Tracer – Kunstenaar [Archipel]
34. Keinzweiter – Moriaan [Minordust]
35. Ten And Tracer – Carealot [Kikapu Net.Label]
36. Sul.a – Motorik [Archipel]
37. Sul.a – Shine [Archipel]
38. Ten And Tracer – Hope In The Harmful [Rope Swing Cities]
39. Sul.a – Boardish4 [Archipel]
40. Humeka – Summer Ends (Keinzweiter Remix) [Miniatura Records]
41. Humeka – A Late Spring (Sven Laux Remix) [Miniatura Records]
42. Ten And Tracer – Nice Palm [Rope Swing Cities]
43. Storlon – All Dools [Alt Recordings]
44. Keinzweiter – Magnolia [Minordust]
45. Clarabella Olssen – Tinkle (Goldfisch Blubb & Andrés Marcos) [Stereo-Type]
46. Sul.a – The Spark Is Lost [Archipel]
47. Sul.a – Le Son Du Cuir Qui S’Étire [Archipel]
48. Sul.a – A Rather Jazzy Ending [Archipel]
49. Humeka – It Sometimes Happens [Rodoid]
50. Humeka – Am Back [Rodoid]
51. Ten And Tracer – The Parent Of A Pitiful Child [Rope Swing Cities]
52. Keinzweiter – Mircoobee [Minordust]
53. J-Lab – Radiophonique [motronic]
54. Echo Yin – End Art Erect Tome [Diplomatik]
55. Ten And Tracer – Duivenmelker [Archipel]
56. Sul.a – Pelles Et Chatiments [Archipel]
57. Sven Laux – Something To Lounge [Insectorama]
58. Sul.a – Motorik [Archipel]
59. Sul.a – Silicone [Archipel]
60. Ten And Tracer – The Forked Stick [Archipel]
61. Sul.a – Blankets [Archipel]
62. dxiv – Never Downstairs From Her Again [Just Not Normal]
63. Ten And Tracer – Fenton Relay Tag [Archaic Horizon]

Black Gold 360 – Dirty Electronic Jazz

11 März 2010

Black-Gold-360-LM6iX-Album Es ist beileibe nicht zu viel versprochen, wenn ich hier das Wort Jazz in der Überschrift benutze, denn um elektronische Musik handelt es sich es hier nun wirklich nur sehr bedingt. Eigentlich kann ich beim Hören des Albums von Back Gold 360 nur sehr wenige elektronische Elemente ausmachen, der Großteil ist meiner Meinung nach handgemacht. Nichtsdestrotrotz klingt das hier wirklich nach hochinteressantem Neu-Jazz, den man ruhig in eine Ecke wie Jazzanova oder Konsorten stellen kann.
Der Download dieses schönen Stücks ist kostenlos und sei jedem ans Herz gelegt, der Jazz mag und auf  den Frühling wartet…
Erschienen ist LM6iX auf dem Label Beluga.
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Zmitser von Holzman – A Beard Like A Bird (Zimmer049)

9 März 2010

ZIMMER0491 Es gibt Releases, die überraschen mich immer wieder. Und dieses, vom russischen Acoustic-Musiker Zmitser von Holzman ist auf jeden Fall eines davon. Denn was Zmitser hier zaubert und kostenlos in Netz stellt, hat wirklich Klasse. Das auf dem Netlabel Zimmer Records veröffentlichte Release besteht aus 18 mollig warmen melodiösen Tracks, die oftmals an Musik von Mùm oder Valgeir Sigurðsson erinnern und  an keinem Abend vorm Kamin fehlen sollten. Das Album ist im Grunde eine Zusammenstellung anderer Releases des Künstlers, die soweit ich das sehe bereits auf anderen Labels oder per Selbstdistribution herausgebracht wurden. Das Release ist kostenlos und kann bei Zimmer Records heruntergeladen werden.

In the course of history, men with facial hair have been ascribed various attributes such as wisdom and knowledge, sexual virility, masculinity, or high social status; and, conversely, filthiness, crudeness, or an eccentric disposition, such as in the case of a bum, hobo, hippie or vagrant. In many cultures beards are associated with nature and outdoorsmen.//wikipedia
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Klimek – We don`t need your freedom

1 März 2010

klimekDer Berliner Künstler Klimek ist vor allem den Leuten ein Begriff, die auf Ambient und sonstige IDM-Spielereien abfahren. Er gehört für mich zu einem der Top-Artists der Ambient-Szene. Seine Kompositionen haben eine ungeheure Tiefe und Aussagekraft. Aber darum soll es heute nicht gehen. Heute geht es um ein Punk-Set, das der gute Klimek für das Magazin Self-Titled zusammengeschustert hat. Und das hat es meiner Meinung nach in sich. Denn von Black Flag, über Soundgarden(jaja, nicht ganz Punk) über Melvins bis hin zu einer meiner Lieblingsbands Napalm Death ist hier ein kunterbunter Haufen dreckiger Musikgeschichte vertreten. Meiner Meinung nach wird hier auch wesentlich mehr geboten als nur eine Sammlung von Punktracks. Ich find`s geil und der Download ist auch kostenlos
WE DON’T NEED YOUR FREEDOM by klimek
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track listing:

black flag – gimme gimme gimme
gg allin – i wanna fuck myself
hüsker dü – beyond the treshold
meat puppets – big house
the dwarves – i wanna kill your boyfriend
melvins – venus in furs
the jesus lizard – mouthbreather
soundgarden – tears to forget
bad brains – i against i
killdozer – nasty
swans – stupid child
o.l.d. – colostomy grab-bag
melvins – anal satan
blind idiot god – roller coaster
the birthday party – dead joe
dickless – saddle tramp
stp – hey bastard
pussy galore – you look like a jew
alice donut – my boyfriend is back
didjits – max wadge
ramones – we’re a happy family
talulah gosh – testcard girl
the leaving trains – the horse song
thee headcoates – i wanna get fucked
dinasour jr. – just like heaven
napalm death – you suffer

Und weil ich Klimek wirklich absolut spitze finde, hier nochmal ein Track seiner Musik. Meisterhaft…
SOLID STATE TRANSMITTERS – Roller Coaster Dub by klimek

Lullatone – einlullend

22 Februar 2010

lullatoneZumindest erinnert mich der Name und die Musik sehr an Einschlafliedchen von Kinderhörspielen. Ich denke das Wort kommt auch vom  englischen Wort “Lullaby”. Naja wie dem auch sei, der Name ist hier Programm. Süße postrockige Melodien, Glockenspielsounds, kleinteilige Atmos, viel Acoustic und kleine Räume fügen sich hier zu einem lauschig flauschigen Sounderlebnis zusammen. Das neuste Album -Lullatone Melody Design Library- kann man kostenlos runterladen, für alle anderen Releases wird zumindest eine kleine Spende verlangt.
Ich finde die Tracks allesamt sehr gut. Leider sind sie teilweise sehr kurz. Egal, kostet nix und der Download lohnt sich auf jeden Fall.

http://lullatone.bandcamp.com/

Aeed – Synesthesia

18 Februar 2010

aeedWie auch schon das fantastische Mixtape ABC Alphabeat ist das futuristisch anmutende Album Synesthesia des Schweizers Aeed ein kleines Goldstück in der Sammlung eines jeden Freundes zeitgenössischer Downbeats. Die neun Tracks sind ohne Ausnahme überzeugend und es verwundert nicht, dass das Label Error Broadcast dem guten Aeed ein Release in Form eines Stücks schwarzen Plastiks spendieren möchte. Wer so lange nicht warten will, kann sich das Teil schonmal kostenlos downloaden.

Zero-inch – bester DJ-Downloadstore bisher

9 Februar 2010

zero_inch
Nichts ist nerviger als Musik in Form von Dateien kaufen zu wollen, einen Shop zu finden, der das Release anbietet, um festzustellen, dass das Handling dort unter aller Sau ist. Die Vorhörfunktion ist langsam oder ruckelt, man kann nicht skippen, die Soundqualiät ist schlecht oder man muss irgend ein obskures Realplayer Plugin herunterladen. Wenn dies alles trotzdem ok ist, erlebt man dann beim Download sein blaues Wunder. Man muss entweder jede Datei einzeln downloaden, oder alle Dateien der Alben oder EPs werden in einem Ordner ohne aussagekräftige Beschriftung geschmissen. Bei allen gängigen Stores für DJ-Musik (iTunes zählt meiner Meinung nach nicht dazu) habe ich diese Probleme erlebt, nur einer ist mir bisher positiv aufgefallen: Zero-Inch.
Die Vorhörfunktion ist vorbildlich umgesetzt, man kann ultra schnell skippen, hat sehr schnell Zugriff auf alle Tracks innerhalb eines Releases und die Soundqualität ist annehmbar. Alle Tracks lassen sich auf einem Clipboard bookmarken und dieses kann dann später direkt auch so gekauft werden. Der Download ist super easy, man kann alle Dateien in einem Zip runterladen. Alle Tracks sind übrigens mit dem Cover versehen. Bezahlung ist per gängiger Kreditkarten, Sofort-Überweisung und Paypal möglich, was aber mittlerweile alle gängigen Stores unterstützen.
Was ich ein wenig verwirrend finde, ist die Unterteilung von Musik nach deren Herkunft in Städten. Das hat bei mir irgendwie noch nicht so gefunkt oder ich habe es noch nicht wirklich kapiert. Auch die Suchfunktion sollte zero” vielleicht mal an etwas prominentere Stelle bewegen, denn mir ist es schon ein paar Mal passiert, das ich sie gesucht habe. Eine nicht gefundenen Suchfunktion ist meist das Ende eines Neukundenbesuchs, ich spreche da aus Erfahrung.
Das Beste an zero” ist aber der sehr gepflegte Katalog. Hier wird auf überflüssige Labels verzichtet und man hat den Eindruck, dass hier wirklich Leute am Werk sind, die sich mit Hand und Herz um den Laden kümmern. Im Gegensatz zum Marktführer Beatport, der mit aufgeblähtem (in Fachsprache “bloated”) Flash/Flex wesentlich weniger Handlungsspielraum und dafür noch viel mehr überflüssige Musik bietet, mehr als eine Alternative, für mich gibt es im Bereich DJ-Musik fast nichts anderes mehr.

http://www.zero-inch.com/

spontanMusik auf Zero-inch

UNOIKI – Calendar 2 / Sul.a – La Machine

1 Februar 2010

Wie ihr bereits wisst, ist UNOIKI ein neues Projekt, bzw ein Künstlerkollektiv, das sich zur Aufgabe gemacht hat Clicks n Cuts in hoher Qualität zu releasen. Als Showcase gibt es den so genannten UNOIKI-Calendar, bei dem es zeitlich begrenzt monatlich einen exklusiven Track eines Künstlers zum freien Download gibt.
Den Februar macht mein Mann Sul.a mit dem Track La Machine. Wie alle Sul.a Sachen, ist auch das hier ein kleines Juwel in der gut sortierten Sammlung eines jeden IDM-Freundes.

DOWNLOAD

Sul.a | 0210 | La Machine by UNOIKI

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