Alle Achtung, eines meiner Lieblingslabels Tokyo Dawn schießt mit seiner neuen Veröffentlichung erneut scharf in Richtung Klassiker. Der dem aufmerksamen Leser bereits durch sein exzellentes Release ABC-Alphabeat auf error Broadcast bekannte Swede:art bringt mit seinem Album so ziemlich alles auf den Punkt, was moderner Hip Hop, Soul, Beat haben muss. Die Stimmung von Emotional Colors ist durchgehend dusty, schmutzig und deep, aber Swede schafft es durch seine vorzüglich durchdachten Beatstrukturen eine sehr bestimmte Geradlinigkeit ins Chaos aus Vinylkratzen, Rauschen und leicht übersteuerten Pianos zu bekommen. Die Beats sind vornehmlich ziemlich wonky, ternär oder stark angeshuffelt, wie man es von Produktionen von Flying Lotus oder Mike Slott kennt. Glücklicherweise kommt dieses Release ohne den zur Zeit sehr modernen, aber in meinen Augen total nervigen Sidechaineffekt aus, bei dem vor allem die Bassline vom Beat stark heruntergedrückt wird und dadurch eine Art kontrollierte Welle erzeugt wird. Die Musik erinnert oftmals an ältere House/Techno-Tracks, obwohl das Grundfeeling, seinen Raps und Cuts doch eher in Richtung Hip Hop steuert.
Ein durchweg hörenswertes Album, das sich sich nahtlos in die qualitativ erstklassige History von Tokyo Dawn einreiht.
Swede:art – Sex On The Airplane by Swede:art
Dem aufmerksamen Leser ist ja sicher schon bekannt, dass ich seit geraumer Zeit mastere. Durch diese Tätigkeit habe ich einige wirklich interessante Sachen zu hören bekommen und eine davon ist der neue Track pariser IDM Urgetein 

Sevish, ein junger Musiker aus London, der im Herbst 2009 mit seinem Beitrag für die
Ich habe mir ja schon lange keinen neuen Synth mehr zugelegt. Einzig, weil ich immer dachte, ich hätte schon alles. Dass dies eine Fehleinschätzung war und seit meinem endgültigen Umzug von Logic Pro 8 auf Ableton Live 8 mein ehemaliger Lieblingssysnth für virtuell Analoges ES-1 der Vergangenheit angehörte, ich eigentlich nur noch mit
Es ist ist ein längst in Vergessenheit geratener Musikstil, der mir da gestern Abend nach langer Abstinenz zufällig mal wieder über`n Weg gelaufen ist. Er hat viele von uns vor etwa 10-15 Jahren vom Techno zum Breakbeat gebracht und zumindest meinen Horizont um Längen erweitert. Ein Gegenentwurf zur damligen hedonistischen Technoszene. Tanzmusik mit politischem Statement, zumindest in Detroit bei
Mein Dubstep äh sagen wir lieber “Urban” Projekt Supralist ist ja noch nicht nicht all zu lange aktiv und schon tut sich etwas. Der Dubstep DJ 
