Nachdem ich mir vor ein paar Monaten einen Akai APC 40 zugelegt habe, bin ich nun richtig auf den Geschmack gekommen und habe die Maus-Akrobatik der letzten Jahre endgültig an den Nagel gehängt um meinem zukünftigen Output in Richtung Live-Producing zu gehen. Da man beim vor allem beim Trommeln von Beats auf einer Klaviatur schnell an die Grenze des Machbaren gelangt und der Spaß bei dieser Art der Beatporgrammierung auch eher dürftig ist, habe ich mich nach einer Alternative umgeschaut. Als erstes (und letztes) fällt mir hier die legendäre Akai MPC ein, die mit ihren druckempfindlichen Pads einfach prädestiniert zum spontanen Herumtrommeln war/ist. Da man in Zeiten von mobilen Computern ungern einen tonnenschweren Sampler als Bauchladen mit sich herumschleppt, hat Akai das Erfolgskonzept der MPC als preiswerten MIDI-Controller weiterentwickelt.
Der MPD 18 kann mit einem einzigen Fader und seinen 16 Pad eigentlich nicht wirklich viel, aber in Verbindung mit Ableton Live`s Drumrack wird aus dem brav aussehenden Controller eine echte kleine MPC. Die Pads und ihre Anschlagsdynamik sind identisch mit denen der MPC nur macht es meiner Meinung nach noch ein Stückchen mehr Spaß, sich das Teil auf den Schoß zu legen und zurück gelehnt im Studiosessel drauf los zu trommeln.
Die Anschlagsdynamik und das Ansprechverhalten schätze ich mal ähnlich wie das der richtigen MPC ein, glaube jedoch, dass diese aufgrund von USB und MIDI doch um einiges schneller reagiert. Wer kann was dazu sagen, ich habe leider keine MPC mehr zur Verfügung?! Preislich liegt der MPD 18 übrigens bei etwa 100 EUR Straßenpreis, was ihn für mich umso attraktiver gemacht hat.
Als Konfigurationwerkzeug legt Akai übrigens noch eine Software für Windows und Mac bei.
Für alle, die ihre Beats gerne selbst eintrommeln, ist der MPD 18 und seine größeren Brüder eine gelungene Entspannung des überstrapazierten Klickfinger.
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